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Mini-Rock-Festival 05.-06.08.2011
Donnerstag
Die Anreise am Donnerstag erfolgte bei schönstem Wetter, wie man es sich für das gesamte Festivalwochenende gewünscht hätte. Nachdem erst mal der Feldweg mit teilweise größeren Schlaglöchern gemeistert war, erfolgte die Einweisung auf den Parkplatz, der zu diesem Zeitpunkt noch trocken und daher einwandfrei befahrbar war, was sich im Laufe der Tage aufgrund des Wetters noch ändern sollte.
Auf dem Campinggelände angelangt überraschte zunächst sehr positiv, dass der Platz ausreichend groß gewählt wurde, so dass schnell ein Plätzchen für das eigene Zelt gefunden werden konnte. Außerdem war der Platz mit Absperrbändern in Bereiche unterteilt, so dass ein Wegesystem innerhalb des Campinggeländes gewährleistet war. Sehr positiv fiel auch gleich ins Auge, dass ausreichend Toiletten bereitgestellt wurden, was längeren Warteschlangen vorbeugte. Zudem gab es wie bei den meisten größeren Festivals auch saubere Premium-Toiletten gegen eine Benutzungsgebühr von 1 Euro, sowie die Möglichkeit der Benutzung der Duschen für 2,50 Euro. Dass diese zumindest bei den Männerduschen zu Beginn nur kaltes Wasser lieferten störte bei den anfänglich warmen Temperaturen wenig und wurde zudem auch schnell behoben. Außerdem gab es hier für die Zeiten außerhalb des Festivalprogramms viele Angebote wie ein Dodgeballturnier, einen Bottle-Riding-Contest oder ein Weißwurstfrühstück, sowie ein Versorgungswägele, das günstigen Kaffee und Bier direkt an den Zelten verkauft hat.
Auf dem Campinggelände angelangt überraschte zunächst sehr positiv, dass der Platz ausreichend groß gewählt wurde, so dass schnell ein Plätzchen für das eigene Zelt gefunden werden konnte. Außerdem war der Platz mit Absperrbändern in Bereiche unterteilt, so dass ein Wegesystem innerhalb des Campinggeländes gewährleistet war. Sehr positiv fiel auch gleich ins Auge, dass ausreichend Toiletten bereitgestellt wurden, was längeren Warteschlangen vorbeugte. Zudem gab es wie bei den meisten größeren Festivals auch saubere Premium-Toiletten gegen eine Benutzungsgebühr von 1 Euro, sowie die Möglichkeit der Benutzung der Duschen für 2,50 Euro. Dass diese zumindest bei den Männerduschen zu Beginn nur kaltes Wasser lieferten störte bei den anfänglich warmen Temperaturen wenig und wurde zudem auch schnell behoben. Außerdem gab es hier für die Zeiten außerhalb des Festivalprogramms viele Angebote wie ein Dodgeballturnier, einen Bottle-Riding-Contest oder ein Weißwurstfrühstück, sowie ein Versorgungswägele, das günstigen Kaffee und Bier direkt an den Zelten verkauft hat.
Das Festivalgelände selbst war am ersten Abend noch etwas kleiner ausgefallen, da das eigentliche Festival ja erst am Freitag beginnen sollte. So waren bereits eine Strandbar, ein Burgerstand, ein Getränkestand und der Red Bull Tour Bus, auf dessen Dach eine Bühne integriert war, für die Besucher aufgebaut.
Drei Bands standen an diesem ersten Tag auf dem Programm, um den früh Angereisten etwas bieten zu können. Der erste Programmpunkt an diesem ersten Abend war um 19:30 Uhr die Band SOUNDGUERILLA, die vor nicht einmal 2 Jahren in Horb gegründet wurde. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt bei der nachfolgenden Band KNIFFLER’S MUM, die mit ihren Freestyle-Einlagen das Publikum in ihren Bann zog. KABANA machten den Abschluss des Abends perfekt. Bis 4 Uhr wurde hier anschließend noch eine After-Show-Party geboten, so dass für niemanden Langeweile aufkommen konnte.
Freitag
Gleich beim Aufwachen am Freitagmorgen merkte man anhand der tropischen Temperaturen im Zelt, dass das Wetter immer noch sehr vielversprechend zu sein schien, was sich jedoch schon im Laufe des Vormittags änderte, als die ersten Regentropfen fielen. Dass dies der Stimmung auf dem Festivalgelände keinen Abbruch tat, sah man schon bei den ersten Bands an diesem Tag. Doch zunächst wurde erst einmal das nun komplett geöffnete Gelände erkundet. Hierbei ist sehr positiv zu erwähnen, dass keine Band gleichzeitig gespielt hat, wodurch man nichts verpassen konnte. Um den strengen Zeitplan einhalten zu können, wurden die Darbietungen auf eine Open-Air-Bühne und eine Zeltbühne verteilt, die sich nach jedem Auftritt abwechselten. Neben ein paar Essens- und Getränkeständen gab es zudem eine kleine gesponserte Bühne, auf der die Besucher sich selbst mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang unter Beweis stellen durften.
Außerdem konnte man beim heißen Draht kleine Sachpreise gewinnen sowie beim Merchandising-Stand die Shirts und CDs der jeweils spielenden Band erwerben. Für genug Abwechslung war demnach also gesorgt. Beim Stand zur Aktion „Schenke eine Ziege“ konnte man Pfanddosen abgeben, durch deren Einnahmen bedürftige Familien in Uganda unterstützt werden. Doch zurück zur Musik, um die es ja eigentlich in erster Linie bei einem Festival geht.
Bereits bei den LASERBOYS (die komplett in weißen Morph-Suits auftraten) kamen gegen 16 Uhr wieder die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken.
Bereits bei den LASERBOYS (die komplett in weißen Morph-Suits auftraten) kamen gegen 16 Uhr wieder die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken.
Der große Platz vor der Hauptbühne füllte sich langsam. Dies steigerte sich zum Abend hin noch einmal deutlich. Nach Stimmungsmachern wie DIE RAKEDE oder DIEGO, folgten die bekannteren Bands wie ZEBRAHEAD, die mit Wasserpistolen das Publikum etwas erfrischen wollten, was jedoch aufgrund des wieder einsetzenden leichten Regens wenig Wirkung zeigte. Der große Platz vor der Bühne war dennoch gut besucht und die Stimmung war grandios, so dass dies im späteren Verlauf des Abends nur noch durch FRISKA VILJOR und PRINZ PI getoppt werden konnte.
AMPLIFIER dienten einem musikalisch eindrucksvollen Ausklang dieses Festivaltages in Horb.
Samstag
Der Samstag war der Tag des Matsches. War der Boden bereits am Freitag gut durchweicht, so war er am Folgetag teilweise kaum mehr begehbar, weshalb bereits auf dem Weg zur Zeltbühne Holzpaletten als Weg dienten, nachdem das Abdecken des Matsches mit Stroh keine Wirkung mehr zeigte.
Musiktechnisch bot der Samstag das beste Kontrastprogramm. So brachte die Bands LA VELA PUERCA aus Uruguay und ADOLAR das Publikum in Stimmung, so dass die Menge bei den anschließenden Rap-Einlagen von CASPER richtig in Bewegung kam. Der Bereich in der Mitte des Platzes wurde zwischenzeitlich für Schlammschlachten genutzt, die seinesgleichen suchen. Die Beteiligten in diesem Bereich waren anschließend eindeutig anhand einer braunen Ganzkörpereinfärbung zu erkennen, was teilweise jedoch auch Unbeteiligte im Umkreis von bis zu etwa 15 Metern erkennen ließ. COLOUR HAZE wirkte hier im Anschluss richtig entspannend.
DISCO ENSEMBLE ließen es später auf der Zeltbühne richtig krachen, bevor der Headliner HOT WATER MUSIC das Publikum mit sehr viel Kontrast zwischen ruhigen Melodien und härteren Rockelementen begeisterte. Die MONSTERS OF LIEDERMACHNG bildeten einen sehr gelungenen und lustigen Abschluss dieses Festivals, so dass der anhaltende Regen nur geringen Einfluss auf die Stimmung ausüben konnte. So setzten sich die Darsteller sogar selbst vorne auf der Bühne in den Regen, um ihre Solidarität mit dem Publikum unter Beweis zu stellen.
Aufgrund des inzwischen angesammelten Niederschlags auf der Wiese des Parkplatzes wurde sogar ein Abschleppen gegen geringe Gebühr angeboten, falls eine Heimreise aufgrund im Schlamm versinkender Autos nicht mehr möglich sein sollte. Es wurde also an alles gedacht, so dass man die Planung dieses ehrenamtlich organisierten Festivals nur in höchstem Ton loben kann.
Wer also Rockmusik mag und auch nichts gegen Musik hat, die ein wenig in andere Genres übergreift, der ist hier definitiv sehr gut aufgehoben. Gerade im Vergleich zu deutlich größeren Festivals geht es hier deutlich stressfreier und besser organisiert zu, daher ist das Mini-Rock-Festival in dieser Hinsicht absolut empfehlenswert und eine Vormerkung im Terminkalender für 2012 definitiv wert!
Das DGF-Team sagt "Danke!!" und streckt alle Daumen nach oben. So wie diese gut gelaunte Besucher, der trotz Hitze und Schlamm noch einen gewissen Dresscode berücksichtigt...
Die offizielle Homepage erreicht ihr unter:
Fotos ((c)) insanus für das DGF Magazin
Text ((c)) Steffen Kugler für das DGF Magazin
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